Gewaltpotentiale des Fernsehangebots

Programmangebot und zielgruppenspezifische Interpretation

Paperback Duits 2001 2001e druk 9783531137063
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Samenvatting

Der Gewaltbegriff ist noch nicht hinreichend definiert. Außerdem wird bei Inhaltsanalysen des Fernsehprogramms unterstellt, dass das gemessene Gewaltpotential auch für das Publikum den relevanten Stimulus darstellt. Tatsächlich interpretiert das Publikum das Medienangebot aber auf seine je unterschiedliche Weise. Die evaluierten Wahrnehmungsparameter lassen sich in Zukunft für beliebig viele weitere Inhaltsanalysen verwenden, um das zielgruppenspezifische Gewaltpotenzial zu berechnen

Specificaties

ISBN13:9783531137063
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:221
Druk:2001

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Inhoudsopgave

1. Einleitung und Forschungsstand.- 2. Theorie.- 2.1 Problemstellung aus dynamisch-transaktionaler Perspektive.- 2.1.1 Multikausalität und molarer Kontext.- 2.1.2 Transaktionaler Gewaltbegriff.- 2.1.3 Dynamik: Erratische und kontinuierliche Gewaltwirkungen.- 2.2 Der normativ-nominale Gewaltbegriff.- 2.2.1 Verhalten mit schädigender Intention.- 2.2.2 Schädigung.- 2.2.3 Täter.- 2.2.4 Opfer.- 2.2.5 Relativierungen und Komplexionen.- 2.2.6 Alltagsgewalt.- 2.2.7 Gewalttypologie.- 2.2.8 Gewalt und Mediengewalt: Dimensionen.- 2.3 Forschungsfrage, Hypothesen und Untersuchungsanlage.- 3. Rezeptionsstudie.- 3.1 Methode.- 3.1.1 Wahrnehmungsurteile zur Rezeption von Gewalt.- 3.1.2 Medienmerkmale.- 3.1.3 Analysemethode.- 3.2 Ergebnisse.- 3.2.1 Kognitive Identifikation von Gewalt: Urteil “gewalthaltig”.- 3.2.1.1 Globale Dimensionen.- 3.2.1.2 Darstellungseffekte und Publikumseinflüsse.- 3.2.1.3 Relativierungen.- 3.2.1.4 Indirekte Gewaltformen.- 3.2.2 Angst: Negativ-affektives Urteil “angsterregend”.- 3.2.2.1 Globale Dimensionen.- 3.2.2.2 Darstellungseffekte und Publikumseinflüsse.- 3.2.2.3 Relativierungen.- 3.2.3 Empathie / Mitgefühl: Urteil “schrecklich / schlimm”.- 3.2.3.1 Globale Dimensionen.- 3.2.3.2 Darstellungseffekte und Publikumseinflüsse.- 3.2.3.3 Relativierungen.- 3.2.4 Faszination und Unterhaltung: Urteil “toll, faszinierend”.- 3.2.4.1 Globale Dimensionen.- 3.2.4.2 Darstellungseffekte und Publikumseinflüsse.- 3.2.4.3 Relativierungen.- 3.2.5 Kognitiv-affektives Urteil “interessant”.- 3.2.5.1 Globale Dimensionen.- 3.2.5.2 Darstellungseffekte und Publikumseinflüsse.- 3.2.5.3 Relativierungen.- 3.2.6 Explorative Sonderauswertungen auf Szenenebene.- 3.2.6.1 Extremgruppenanalyse.- 3.2.6.2 Szenen, die mehrere Effekte in hohen Maße erzielen.- 3.2.6.3 Szenen mit speziellen Inhalten.- 3.3 Multikausale Beziehungen und multiple Effekte im molaren Kontext von Gewaltwahrnehmungen.- 4. Anwendung der evaluierten Rezeptionsparameter.- 4.1 Medienangebot. Inhaltsanalyse des Fernsehprogramms.- 4.2 Medienanalyse und interpretiertes Gewaltangebot im Fernsehprogramm.- 4.2.1 Interpretation von Gewaltangeboten nach Sender und Sendeplatz.- 4.2.2 Interpretiertes Gewaltpotential nach Sender und Sendungstyp.- 4.2.3 Ausgewählte Zielgruppenvergleiche.- 4.2.4 Interpretationen nach Angsterregung, Mitgefühl, Faszination und Interesse.- 4.3 Medienanalyse, Rezeption und Reichweite. Das an konkreten Tagen genutzte und interpretierte Gewaltangebot des Fernsehens.- 5. Zusammenfassung und Diskussion.

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